31 %
der Einbrüche beginnen mit einer ausgenutzten Schwachstelle
Erstmals in 19 Jahren vor gestohlenen Zugangsdaten. Die mittlere Zeit bis zum Patch stieg auf 43 Tage.
Verizon DBIR 2026 · über 22'000 bestätigte Datenpannen aus 145 LändernBedrohungsanalyse der Suisse IT
Suisse IT GmbH ISO/IEC 27001:2022Swiss Safety Center AG
Jede Woche werden Schweizer Organisationen angegriffen: Daten im Darknet, Betrieb tagelang stillgelegt, Lösegeldforderungen. Mit KI-gestützten Angriffen wird aus dem Ausnahmefall der Normalfall. Suisse Guard findet die offenen Einstiege vorher, mit denselben Mitteln wie die Angreifer.
Wie Angriffe anfangen
Unabhängige Auswertungen von zehntausenden Fällen kommen auf dieselben wenigen Einstiege. Es sind die, die eine Prüfung von aussen sichtbar macht, bevor jemand anderes sie findet.
31 %
der Einbrüche beginnen mit einer ausgenutzten Schwachstelle
Erstmals in 19 Jahren vor gestohlenen Zugangsdaten. Die mittlere Zeit bis zum Patch stieg auf 43 Tage.
Verizon DBIR 2026 · über 22'000 bestätigte Datenpannen aus 145 Ländern79 %
der Ransomware-Angriffe beginnen mit kompromittierten Zugangsdaten
In 97 Prozent dieser Fälle war Mehrfaktor-Authentifizierung im Einsatz, nur nicht überall.
Sophos «State of Ransomware 2026» · 2'158 Befragte in 17 Ländern, darunter die Schweizrund 200
Schweizer Firmen allein durch die Gruppe Akira
Einstieg laut Bundesamt für Cybersicherheit über ungepatchte Systeme und Fernzugänge ohne Zwei-Faktor-Authentifizierung.
BACS · 16. Oktober 2025, vier bis fünf neue Fälle pro WocheGenau diese Einstiege prüfen wir. Wie das im Einzelfall aussieht, zeigt unsere offene Chronik: jeder Angriff auf eine Schweizer Organisation, den wir mit einer öffentlichen Quelle belegen können, mit unserer Einschätzung dazu.
Angreifer übernehmen das E-Mail-System der Gemeinde Martigny-Combe und verschicken Betrugsnachrichten an ihre Kontakte.
Zum Artikel: Inside IT +1 weitere QuellenHätte die Bedrohungsanalyse diesen Einstieg geprüft?
Ja
Einstiegsmuster belegt
Übernommene Mail-Konten laufen über Zugangsdaten ohne MFA; geleakte Konten und Mail-Schutz prüfen wir.
Begründung und QuellenAngriff auf einen SharePoint-Server des Kantons; die Websites gehen für ein Notfall-Update mehrere Stunden vom Netz.
Zum Artikel: Standeskanzlei Graubünden +1 weitere QuellenHätte die Bedrohungsanalyse diesen Einstieg geprüft?
Ja
Angriffsweg publiziert
Exponierter SharePoint ohne die seit dem 14. Juli verfügbaren Updates: Standardbefund der Aussenprüfung, Frist «sofort».
Begründung und QuellenRegister der wirtschaftlich Berechtigten kopiert: rund 31'000 Rechtsträger, ausgelesen über das öffentliche Erfassungsportal.
Zum Artikel: SRF +3 weitere QuellenHätte die Bedrohungsanalyse diesen Einstieg geprüft?
Ja
Angriffsweg publiziert
Das öffentliche Erfassungsportal ist laut Regierung das Einfallstor; öffentliche Portale mit Personendaten sind ein Kernbereich der Aussenprüfung.
Begründung und Quellen200 Konten des Bundesamts für Informatik über SharePoint-Schwachstellen kompromittiert, Zugriff aus dem Internet gesperrt.
Zum Artikel: Kleinreport +3 weitere QuellenHätte die Bedrohungsanalyse diesen Einstieg geprüft?
Ja
Angriffsweg publiziert
Exponierte SharePoint-Server mit ausstehenden Updates erkennt die Aussenprüfung und stuft sie als kritisch ein.
Begründung und Quellen222 GB Steuer- und Buchhaltungsdaten von 15 Waadtländer Gemeinden gelangen über einen Treuhänder ins Darknet.
Zum Artikel: Inside IT +2 weitere QuellenHätte die Bedrohungsanalyse diesen Einstieg geprüft?
Ja
Einstiegsmuster belegt
BravoX steigt laut Oneconsult und InfoGuard über SSL-VPN-Zugänge ohne MFA ein; die Lieferantenprüfung erfasst den Treuhänder.
Begründung und QuellenZürcher Anwaltskanzlei von der Ransomware-Gruppe Deadlock angegriffen.
Zum Artikel: Inside IT +2 weitere QuellenHätte die Bedrohungsanalyse diesen Einstieg geprüft?
Ja
Einstiegsmuster belegt
Deadlock-Affiliates dringen dokumentiert über VPN ohne MFA, erratene Passwörter und ungepatchte Randsysteme ein; alles im Prüfumfang.
Begründung und Quellen«Ja» heisst: Der publizierte Angriffsweg oder das belegte Einstiegsmuster gehört zu den zwölf Prüfbereichen; die Grundlage steht bei jedem Fall. «Teilweise» heisst: Der Einstieg lag ausserhalb, etwa ein E-Mail-Anhang; die Analyse hätte die Ausbreitung begrenzt, nicht den Einstieg verhindert.
Die Chronik ist eine Beispielsammlung, keine repräsentative Stichprobe: aufgenommen ist, was öffentlich mit Datum und Quelle belegt ist. Sie zählt heute 33 Angriffe aus dem Zeitraum Januar 2016 bis August 2026. Bei 6 davon lag der Einstieg ausserhalb unseres Prüfumfangs; auch diese Fälle stehen dort, mit Begründung.
Alle 33 Vorfälle mit QuellenVorgehen
Geprüft wird die aus dem Internet sichtbare Angriffsfläche Ihrer Organisation, auch Systeme, die intern nicht mehr verzeichnet sind. Wir prüfen ohne destruktive Tests und nur mit Ihrer schriftlichen Autorisierung.
Wir erfassen Domänen, Adressen, Dienste, Fernzugänge, Cloud-Dienste und Softwarestände sowie im Umlauf befindliche Zugangsdaten in einem Inventar.
Wir prüfen das Inventar KI-gestützt mit Werkzeugen, wie sie Angreifer heute einsetzen. Eine Fachperson verifiziert die Befunde und stuft sie ein.
Das Dossier enthält je Befund Nachweis, Schweregrad, Behebungsanleitung und Frist. Wir besprechen es mit Ihrer IT oder Ihrem externen Dienstleister.
Nach der Frist prüfen wir jeden Befund erneut. Bleibt kein kritischer oder hoher Befund offen, stellt die Suisse IT das zwölf Monate gültige Zertifikat aus.
Zertifikat
Das Zertifikat der Suisse IT bescheinigt, dass zum Zeitpunkt der Nachprüfung im vereinbarten Prüfumfang keine kritischen oder hohen Befunde offen waren. Es gilt zwölf Monate und lässt sich anhand der Zertifikatsnummer überprüfen.
Über nicht geprüfte Systeme und über die Zeit nach der Nachprüfung trifft es keine Aussage. Aufsichtsbehörden, Versicherer und Auftraggeber erhalten damit eine Bescheinigung mit bezeichnetem Geltungsbereich, verwendbar in Ausschreibungen und Lieferantenfragebogen.
Aufbau und Prüfung des ZertifikatsNennen Sie uns die Domäne oder Anwendung Ihrer Organisation. Sie erhalten innert eines Arbeitstags eine fundierte Einschätzung zu Prüfumfang, Dauer und Festpreis (CHF 2'800.– exkl. MwSt.).
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