Sicherheitsprüfung · Schweiz

Ihre Systeme werden längst geprüft. Von Angreifern – mit KI.

Suisse Guard prüft Ihre Anwendungen und Ihre gesamte Angriffsfläche so, wie Angreifer heute vorgehen: KI-gestützt, vollständig, nachvollziehbar. Sie erhalten ein Dossier mit Behebungsanleitung, eine Nachprüfung und das Zertifikat der Suisse IT.

CHF 2'800 · Prüfung, Dossier, Nachprüfung, Zertifikat · Suisse IT GmbH, Berikon

Schematische Angriffsfläche einer Organisation mit markierten Befunden Angreifer aus dem Internet treffen auf Firewall, Fernzugänge, Webanwendung und Mail; dahinter liegen Datenbank, Verzeichnisdienst und Backups. Rot markiert sind typische Befunde: offener RDP-Port, VPN ohne MFA, ungepatchte Anwendung, geleakte Zugangsdaten, direkt erreichbare Datenbank. INTERNET S Scanner KI KI-Agent B Botnetz IHRE ORGANISATION Firewall Web-App VPN · RDP Mail Datenbank Verzeichnis (AD) SharePoint Backups Port 3389 offen kein MFA ungepatcht · CVE-2026-58644 direkt erreichbar Zugangsdaten geleakt kritischer Befund laufende Prüfung
Schematische Aussenfläche mit typischen Befunden aus Erstprüfungen

27'128

Meldungen

Cybervorfälle, die dem BACS im 1. Halbjahr 2026 freiwillig gemeldet wurden – dazu 200 Pflichtmeldungen kritischer Infrastrukturen, 38 % mehr als im Halbjahr davor.

BACS: Halbjahresbericht 2026/I (24.8.2026)

−7 Tage

bis zur Ausnutzung

Mittlere Zeit zwischen Bekanntwerden einer Schwachstelle und ihrer Ausnutzung im Jahr 2025. Negativ: Angriffe beginnen im Schnitt vor dem Patch.

Mandiant M-Trends 2026: via Help Net Security

31 %

der Einbrüche

beginnen mit einer ausgenutzten Schwachstelle – erstmals in 19 Jahren häufiger als gestohlene Zugangsdaten (Vorjahr: 20 %).

Verizon DBIR 2026: via Help Net Security

10'000+

kritische Lücken

fand ein einziges KI-Modell (Claude Mythos) innert weniger Wochen in weit verbreiteter Software – Anthropic gibt es deshalb nicht frei.

Help Net Security: Project Glasswing Update, 26.5.2026

01 — Warum jetzt

Drei Entwicklungen, die 2026 zusammenkommen

Keine Hypothesen. Jede Aussage auf dieser Seite ist mit einer Quelle belegt, die Sie selbst nachlesen können.

Angreifer

KI hackt bereits selbständig

  • Im September 2025 liess eine staatsnahe Gruppe ein KI-Agentensystem 80–90 % eines Angriffs auf rund 30 Organisationen autonom ausführen. Anthropic
  • Ein einziges Modell findet über 10'000 kritische Lücken in verbreiteter Software – und wird deshalb nicht freigegeben. Help Net Security
  • KI-Angriffswerkzeuge nutzen neue Lücken in unter zehn Minuten aus. Check Point
Zur KI-Zeitleiste

Schweiz

Gemeinden, Spitäler, Kanzleien – jede Woche

  • Rund 200 Schweizer Unternehmen wurden allein von der Gruppe Akira getroffen – meist über Fernzugänge ohne MFA und ungepatchte Systeme. BACS
  • Im Juli 2026 wurden 200 Konten des Bundesamts für Informatik über SharePoint-Lücken kompromittiert, für die seit zwei Wochen ein Patch existierte. Kleinreport
  • 222 GB Steuer- und Buchhaltungsdaten von 15 Waadtländer Gemeinden landeten über einen Treuhänder im Darknet. Inside IT
Alle Vorfälle mit Bewertung

Pflichten

Der Nachweis wird zur Pflicht

  • Seit 1. April 2025: Meldepflicht für Cyberangriffe auf kritische Infrastrukturen innert 24 Stunden – seit 1. Oktober 2025 mit Bussen bis CHF 100'000. BACS
  • Das revidierte Datenschutzgesetz kennt Bussen bis CHF 250'000 – persönlich gegen die verantwortlichen Personen. Fedlex
  • Nur jedes fünfte Schweizer KMU lässt regelmässig Sicherheitsaudits durchführen. SRF
Recht & Pflichten

02 — Die Komplett-Prüfung

Alles, was ein Angreifer sieht – bevor er es sieht

Wir prüfen nicht eine Liste vereinbarter Systeme, sondern Ihre gesamte, aus dem Internet sichtbare Angriffsfläche. Inklusive dem, was Sie vergessen haben.

Aussenfläche & Dienste

Jede erreichbare Adresse, jeder offene Port, jeder Dienst – inklusive vergessener Subdomains, Test- und Altsysteme, die niemand mehr auf dem Radar hat.

Firewall & Netzwerk

Regeln, die zu viel erlauben; Verwaltungsschnittstellen (RDP, SSH, Datenbank-Ports), die aus dem ganzen Internet erreichbar sind; fehlende Einschränkung auf bekannte IP-Bereiche.

Anmeldung & Fernzugänge

VPN-Portale, Webmail und Admin-Logins ohne Zwei-Faktor-Authentifizierung; unbegrenzte Anmeldeversuche; Passwort-Richtlinien, die Wörterbuchangriffe zulassen.

Geleakte Zugangsdaten

Abgleich Ihrer Domänen mit bekannten Datenlecks, Darknet-Angeboten, öffentlichen Code-Repositories und Paste-Seiten – 531'724 Schweizer Konten tauchten 2025 im Darknet auf.

Datenbanken & Speicher

Direkt erreichbare Datenbanken, offene Cloud-Buckets, ungeschützte Backups, Verzeichnisse mit Konfigurationsdateien und Schlüsseln.

Webanwendung (OWASP Top 10:2025)

Zugriffskontrolle, Injection, unsichere Objektreferenzen, Fehlkonfiguration, verwundbare Komponenten, Session-Handling – geprüft wie ein Angreifer, nicht wie ein Scanner.

Schnittstellen & APIs

Undokumentierte Endpunkte, fehlende Autorisierung (BOLA/BFLA), Rate-Limits, Schlüssel in Client-Code, Mobile-App-Backends.

Software-Stände & bekannte Lücken

Versionen aller sichtbaren Komponenten gegen CVE-Datenbanken und aktiv ausgenutzte Schwachstellen (CISA KEV) – mit Priorisierung nach tatsächlicher Ausnutzbarkeit.

Verschlüsselung & Zertifikate

TLS-Konfiguration, ablaufende oder falsch ausgestellte Zertifikate, unverschlüsselte Übertragungswege, fehlende Sicherheits-Header und Content-Security-Policy.

E-Mail-Sicherheit

SPF, DKIM und DMARC – ob in Ihrem Namen gefälscht werden kann; Lookalike-Domänen, die für Phishing gegen Ihre Kunden registriert wurden.

Cloud & Microsoft 365

Öffentliche Freigaben, Gastzugänge, fehlende Conditional-Access-Regeln, exponierte SharePoint- und Exchange-Server – der Einstieg beim BIT im Juli 2026.

Erkennung & Wiederanlauf

Würden Sie einen Einbruch bemerken? Gespräch und Belegprüfung zu Logging, Alarmierung, Backup-Tests und Notfallplan – denn 14 Tage mittlere Verweildauer sind 14 Tage zu viel.

03 — Ablauf und Preis

Von der Beauftragung bis zum Zertifikat

  1. 01

    Auftrag & Freigabe

    1–2 Tage

    Schriftliche Beauftragung mit Prüfumfang (Domänen, IP-Bereiche, Anwendungen), Ansprechpersonen und Zeitfenster. Ohne Ihre ausdrückliche Autorisierung prüfen wir nichts.

  2. 02

    Komplett-Prüfung

    5–10 Arbeitstage

    KI-gestützte Aufklärung und Analyse, jeder relevante Befund von einem Menschen verifiziert. Keine destruktiven Tests, keine Lastspitzen, kein Risiko für den Betrieb.

  3. 03

    Dossier

    am Ende der Prüfung

    Management-Zusammenfassung, jeder Befund mit Nachweis, Schweregrad, konkreter Behebungsanleitung und Aufwandsschätzung – als PDF, besprochen in einem Termin mit Ihnen und Ihrer IT.

  4. 04

    Behebung

    30 Tage · kritisch: sofort

    Sie oder Ihr IT-Partner beheben die Befunde nach der Anleitung im Dossier. Bei Rückfragen sind wir erreichbar; auf Wunsch unterstützen wir bei der Umsetzung.

  5. 05

    Nachprüfung

    2–3 Arbeitstage

    Wir prüfen jeden Befund erneut und suchen nach Nebenwirkungen der Änderungen. Bleibt etwas offen, iterieren wir – bis kein kritischer oder hoher Befund mehr besteht.

  6. 06

    Zertifikat

    12 Monate gültig

    Das Suisse-Guard-Zertifikat bescheinigt Prüfumfang, Prüfdatum und das Ergebnis der Nachprüfung – ausgestellt von der Suisse IT, überprüfbar über die Zertifikatsnummer.

Komplett-Prüfung

CHF 2'800

exkl. MwSt. · pro Anwendung bzw. Organisation

  • Vollständige Aussenprüfung, KI-gestützt und von Menschen verifiziert
  • Dossier (PDF) mit Behebungsanleitung pro Befund, besprochen mit Ihrer IT
  • Behebungsfrist 30 Tage – kritische Befunde sofort
  • Nachprüfung, bei Bedarf mehrfach
  • Zertifikat der Suisse IT, 12 Monate gültig
Prüfung anfragen

88%

unserer Erstprüfungen fördern mindestens einen kritischen Befund zutage – einen, über den ein Angreifer ohne besondere Vorkenntnisse in Systeme oder Daten gelangt.

Die Zahl stammt aus unseren bisherigen Erstprüfungen und wird laufend aktualisiert – auch dann, wenn sie sinkt. Sie deckt sich mit dem, was BACS, Mandiant und Verizon beschreiben: Der häufigste Einstieg ist eine bekannte, offene Lücke. Wie wir zählen

04 — Für wen

Organisationen, bei denen ein Vorfall nicht nur teuer ist

Spitäler & Gesundheit

Klinikinformationssysteme, Patientenportale, Medizingeräte im Netz: Das NTC fand 2025 in drei weit verbreiteten KIS über 40 Schwachstellen. Wir prüfen Aussenfläche und – auf Wunsch – die internen Systeme dahinter.

Bund, Kantone & Gemeinden

Seit dem 1. April 2025 gilt die 24-Stunden-Meldepflicht für kritische Infrastrukturen, seit dem 1. Oktober 2025 mit Busse bis CHF 100'000. Verwaltungen stellen 25 % aller Pflichtmeldungen. Wir liefern den Nachweis, dass die Hausaufgaben gemacht sind.

Anwaltskanzleien & Treuhand

Mandats- und Steuerdaten sind das lukrativste Erpressungsgut: 222 GB aus einer Waadtländer Treuhandfirma landeten im Juli 2026 im Darknet. Das revidierte DSG kennt Bussen bis CHF 250'000 – persönlich gegen Verantwortliche.

Industrie, KMU & Dienstleister

Rund 200 Schweizer Firmen wurden allein von der Gruppe Akira getroffen – meist über Fernzugänge ohne Zwei-Faktor-Authentifizierung und ungepatchte Systeme. Beides finden wir, bevor es jemand anderes tut.

Software- & IT-Anbieter

Xplain, Concevis, Cistec, Soreco: Der Weg zu den Daten führt immer öfter über den Lieferanten. Wir prüfen Ihre Plattform so, wie Ihre Kunden es bald von Ihnen verlangen werden – und stellen das Zertifikat aus, das Sie in Ausschreibungen vorlegen können.

05 — Vorfälle

Was in der Schweiz passiert – und ob eine Prüfung geholfen hätte

Alle 28 Vorfälle

Wir bewerten jeden Vorfall ehrlich: Ja, Wahrscheinlich, Teilweise, Nein oder Unklar, wenn der Angriffsweg nicht publiziert wurde. Die Liste wird laufend ergänzt.

06 — Zertifikat

Ein Nachweis, der aussagt, was er aussagt

Das Suisse-Guard-Zertifikat bescheinigt, dass zum Datum der Nachprüfung im vereinbarten Umfang keine kritischen oder hohen Befunde offen waren. Es nennt Prüfumfang, Prüfdatum und Gültigkeit – und ist über seine Nummer überprüfbar.

Es behauptet nicht, dass Ihre Systeme «unangreifbar» seien. Genau deshalb können Sie es Kunden, Versicherern, Aufsichtsbehörden und in Ausschreibungen vorlegen.

Zertifikat verstehen und prüfen
Aufbau des Suisse-Guard-Zertifikats SUISSE GUARD Sicherheitsprüfung · Suisse IT GmbH, Berikon ZERTIFIKAT Sicherheitsprüfung bestanden Die Nachprüfung hat ergeben, dass im vereinbarten Prüfumfang keine kritischen oder hohen Befunde offen sind. ORGANISATION Name und Sitz der geprüften Organisation PRÜFUMFANG Domänen, Adressbereiche und Anwendungen ERSTPRÜFUNG Datum der Komplett-Prüfung NACHPRÜFUNG Datum des Abschlusses GÜLTIG BIS 12 Monate ab Nachprüfung ZERTIFIKATS-NR. SG-JJJJ-NNNN GEPRÜFT AUSGESTELLT DURCH Suisse IT GmbH · Unterschrift der Prüfleitung ECHTHEIT PRÜFEN suisse-guard.ch/zertifikat/ MUSTER
Aufbau des Zertifikats – jedes Feld wird individuell ausgefüllt

07 — Wer prüft

Ein Team, das selbst Plattformen mit heiklen Daten betreibt

Suisse Guard ist ein Angebot der Suisse IT GmbH in Berikon (Aargau). Wir entwickeln und betreiben seit Jahren datenschutzkonforme KI-Plattformen für Spitäler, Behörden, Anwaltskanzleien und Unternehmen – Systeme, die täglich Ziel automatisierter Angriffe sind. Was wir dabei über Angriffe, Werkzeuge und Fehlkonfigurationen gelernt haben, prüfen wir heute bei unseren Kunden.

Areg Arakelyan
Areg ArakelyanLeiter Entwicklung
Hans-Jörg Zeller
Hans-Jörg ZellerLeiter Beratung & Compliance
Alessandro Noro
Alessandro NoroLeiter Vertrieb
Marcus Baghdassarian
Marcus BaghdassarianLegal Tech Lead · Product Owner Suisse Intra
Lucas Jenni
Lucas JenniSenior Business Consultant · Product Owner Suisse Meets
Lorin Huber
Lorin HuberInnovation & AI Consultant · Product Owner Suisse Line

Wissen, was Angreifer sehen. Bevor sie es nutzen.

Komplett-Prüfung ab Beauftragung in 5–10 Arbeitstage. Für Notfälle: +41 44 505 55 58.