Bedrohungsanalyse der Suisse IT

Wir prüfen Ihre Angriffsfläche mit den Mitteln der Angreifer

Suisse IT GmbH ISO/IEC 27001:2022Swiss Safety Center AG

Jede Woche werden Schweizer Organisationen angegriffen: Daten im Darknet, Betrieb tagelang stillgelegt, Lösegeldforderungen. Mit KI-gestützten Angriffen wird aus dem Ausnahmefall der Normalfall. Suisse Guard findet die offenen Einstiege vorher, mit denselben Mitteln wie die Angreifer.

Grundriss einer Organisation: Systeme als Räume, Perimeter als Aussenwand mit Toren, Suisse Guard prüft von aussen Schematischer Gebäudeplan. Aussen liegt das Internet mit Angreifern (Scanner, Botnetz, KI-Agent) und Suisse Guard als Prüfer im Kundenauftrag. Die Aussenwand ist der Perimeter mit vier Toren: Firewall, Reverse-Proxy/WAF, VPN-Gateway und Mail-Gateway. Dahinter liegen die Räume Web-Anwendung, Datenbank, Arbeitsplätze, Verzeichnisdienst, Fachanwendung/KIS und Backups. Eine blaue Messlinie von Suisse Guard läuft entlang der Fassade und prüft jedes Tor. Rot markierte Befunde: RDP offen, veraltete Version am Proxy, VPN ohne MFA, geleakte Zugangsdaten, Datenbank durch ein Loch in der Wand direkt erreichbar. Ein gestrichelter Angriffsweg führt mit den geleakten Zugangsdaten durch das VPN bis zum Verzeichnisdienst. Am Ende erscheint das Dossier und die Befunde werden grün als behoben markiert. INTERNET PERIMETER IHRE SYSTEME Firewall Reverse-Proxy WAF VPN-Gateway Mail-Gateway Web-Anwendung 1.01 Datenbank 1.02 Arbeitsplätze 1.03 Verzeichnisdienst 1.04 Fachanwendung / KIS 1.05 Backups 1.06 Scanner Botnetz KI-Agent SUISSE GUARD von aussen im Kundenauftrag RDP offen (3389) Port geschlossen veraltete Version aktualisiert VPN ohne MFA MFA aktiv Zugangsdaten geleakt Passwörter rotiert direkt erreichbar abgeschottet DOSSIER 01 PRÜFEN 02 BEFUNDE 03 DOSSIER 04 BEHOBEN Prüfung Befund behoben Angriffsweg abgewehrt
Plan 01 · Grundriss der Angriffsfläche · schematisch, nicht massstäblich
Grundriss einer Organisation: Systeme als Räume, Perimeter als Aussenwand mit Toren, Suisse Guard prüft von aussen Schematischer Gebäudeplan im Hochformat. Oben das Internet mit Angreifern (Scanner, Botnetz, KI-Agent) und Suisse Guard als Prüfer im Kundenauftrag. Darunter die Aussenwand mit vier Toren: Firewall, Reverse-Proxy/WAF, VPN-Gateway und Mail-Gateway. Dahinter die Räume Web-Anwendung, Datenbank, Arbeitsplätze, Verzeichnisdienst, Fachanwendung/KIS und Backups. Eine blaue Messlinie von Suisse Guard prüft jedes Tor. Rote Befunde: RDP offen, veraltete Version, VPN ohne Mehrfaktor-Authentifizierung. Ein gestrichelter Angriffsweg führt durch das VPN-Tor bis zum Verzeichnisdienst. Am Ende sind die Befunde grün als behoben markiert. INTERNET Scanner Botnetz KI-Agent SUISSE GUARD im Kundenauftrag PERIMETER Firewall Reverse-Proxy WAF VPN-Gateway Mail-Gateway RDP offen geschlossen veraltet aktualisiert ohne MFA MFA aktiv IHRE SYSTEME Web-Anwendung Datenbank Arbeitsplätze Verzeichnisdienst Fachanwendung / KIS Backups 01 PRÜFEN 02 BEFUNDE 03 DOSSIER 04 BEHOBEN
Plan 01 · Grundriss der Angriffsfläche · schematisch, nicht massstäblich

Wie Angriffe anfangen

Die Wege hinein wiederholen sich

Unabhängige Auswertungen von zehntausenden Fällen kommen auf dieselben wenigen Einstiege. Es sind die, die eine Prüfung von aussen sichtbar macht, bevor jemand anderes sie findet.

Genau diese Einstiege prüfen wir. Wie das im Einzelfall aussieht, zeigt unsere offene Chronik: jeder Angriff auf eine Schweizer Organisation, den wir mit einer öffentlichen Quelle belegen können, mit unserer Einschätzung dazu.

  1. Behörden & Verwaltung

    Gemeinde Martigny-Combe VS: E-Mail-System kompromittiert, Betrugsnachrichten an Kontakte der Gemeinde

    Angreifer übernehmen das E-Mail-System der Gemeinde Martigny-Combe und verschicken Betrugsnachrichten an ihre Kontakte.

    Zum Artikel: Inside IT +1 weitere Quellen

    Hätte die Bedrohungsanalyse diesen Einstieg geprüft?

    Ja

    Einstiegsmuster belegt

    Übernommene Mail-Konten laufen über Zugangsdaten ohne MFA; geleakte Konten und Mail-Schutz prüfen wir.

    Begründung und Quellen
  2. Behörden & Verwaltung

    Kanton Graubünden: Cyberangriff auf einen SharePoint-Server – Websites für Notfall-Update offline

    Angriff auf einen SharePoint-Server des Kantons; die Websites gehen für ein Notfall-Update mehrere Stunden vom Netz.

    Zum Artikel: Standeskanzlei Graubünden +1 weitere Quellen

    Hätte die Bedrohungsanalyse diesen Einstieg geprüft?

    Ja

    Angriffsweg publiziert

    Exponierter SharePoint ohne die seit dem 14. Juli verfügbaren Updates: Standardbefund der Aussenprüfung, Frist «sofort».

    Begründung und Quellen
  3. Behörden & Verwaltung

    Liechtenstein: Register der wirtschaftlich Berechtigten kopiert – 31'000 Rechtsträger betroffen

    Register der wirtschaftlich Berechtigten kopiert: rund 31'000 Rechtsträger, ausgelesen über das öffentliche Erfassungsportal.

    Zum Artikel: SRF +3 weitere Quellen

    Hätte die Bedrohungsanalyse diesen Einstieg geprüft?

    Ja

    Angriffsweg publiziert

    Das öffentliche Erfassungsportal ist laut Regierung das Einfallstor; öffentliche Portale mit Personendaten sind ein Kernbereich der Aussenprüfung.

    Begründung und Quellen
  4. Behörden & Verwaltung

    Bundesamt für Informatik (BIT): 200 Konten über SharePoint-Schwachstellen kompromittiert

    200 Konten des Bundesamts für Informatik über SharePoint-Schwachstellen kompromittiert, Zugriff aus dem Internet gesperrt.

    Zum Artikel: Kleinreport +3 weitere Quellen

    Hätte die Bedrohungsanalyse diesen Einstieg geprüft?

    Ja

    Angriffsweg publiziert

    Exponierte SharePoint-Server mit ausstehenden Updates erkennt die Aussenprüfung und stuft sie als kritisch ein.

    Begründung und Quellen
  5. Kanzleien & Treuhand

    Treuhandfirma im Kanton Waadt: 222 GB Daten von Gemeinden, Unternehmen und Privatpersonen im Darknet

    222 GB Steuer- und Buchhaltungsdaten von 15 Waadtländer Gemeinden gelangen über einen Treuhänder ins Darknet.

    Zum Artikel: Inside IT +2 weitere Quellen

    Hätte die Bedrohungsanalyse diesen Einstieg geprüft?

    Ja

    Einstiegsmuster belegt

    BravoX steigt laut Oneconsult und InfoGuard über SSL-VPN-Zugänge ohne MFA ein; die Lieferantenprüfung erfasst den Treuhänder.

    Begründung und Quellen
  6. Kanzleien & Treuhand

    Anwaltskanzlei im Kanton Zürich: Angriff der Ransomware-Gruppe «Deadlock»

    Zürcher Anwaltskanzlei von der Ransomware-Gruppe Deadlock angegriffen.

    Zum Artikel: Inside IT +2 weitere Quellen

    Hätte die Bedrohungsanalyse diesen Einstieg geprüft?

    Ja

    Einstiegsmuster belegt

    Deadlock-Affiliates dringen dokumentiert über VPN ohne MFA, erratene Passwörter und ungepatchte Randsysteme ein; alles im Prüfumfang.

    Begründung und Quellen

«Ja» heisst: Der publizierte Angriffsweg oder das belegte Einstiegsmuster gehört zu den zwölf Prüfbereichen; die Grundlage steht bei jedem Fall. «Teilweise» heisst: Der Einstieg lag ausserhalb, etwa ein E-Mail-Anhang; die Analyse hätte die Ausbreitung begrenzt, nicht den Einstieg verhindert.

Die Chronik ist eine Beispielsammlung, keine repräsentative Stichprobe: aufgenommen ist, was öffentlich mit Datum und Quelle belegt ist. Sie zählt heute 33 Angriffe aus dem Zeitraum Januar 2016 bis August 2026. Bei 6 davon lag der Einstieg ausserhalb unseres Prüfumfangs; auch diese Fälle stehen dort, mit Begründung.

Alle 33 Vorfälle mit Quellen

Vorgehen

Schwachstellenanalyse und Penetrationstest in einem Verfahren

Geprüft wird die aus dem Internet sichtbare Angriffsfläche Ihrer Organisation, auch Systeme, die intern nicht mehr verzeichnet sind. Wir prüfen ohne destruktive Tests und nur mit Ihrer schriftlichen Autorisierung.

  1. 01

    Aufnahme der Angriffsfläche

    Wir erfassen Domänen, Adressen, Dienste, Fernzugänge, Cloud-Dienste und Softwarestände sowie im Umlauf befindliche Zugangsdaten in einem Inventar.

  2. 02

    Analyse und Verifikation

    Wir prüfen das Inventar KI-gestützt mit Werkzeugen, wie sie Angreifer heute einsetzen. Eine Fachperson verifiziert die Befunde und stuft sie ein.

  3. 03

    Dossier

    Das Dossier enthält je Befund Nachweis, Schweregrad, Behebungsanleitung und Frist. Wir besprechen es mit Ihrer IT oder Ihrem externen Dienstleister.

  4. 04

    Nachprüfung und Zertifikat

    Nach der Frist prüfen wir jeden Befund erneut. Bleibt kein kritischer oder hoher Befund offen, stellt die Suisse IT das zwölf Monate gültige Zertifikat aus.

Zertifikat

Das Zertifikat nennt Prüfumfang, Prüfdatum und Ergebnis

Das Zertifikat der Suisse IT bescheinigt, dass zum Zeitpunkt der Nachprüfung im vereinbarten Prüfumfang keine kritischen oder hohen Befunde offen waren. Es gilt zwölf Monate und lässt sich anhand der Zertifikatsnummer überprüfen.

Über nicht geprüfte Systeme und über die Zeit nach der Nachprüfung trifft es keine Aussage. Aufsichtsbehörden, Versicherer und Auftraggeber erhalten damit eine Bescheinigung mit bezeichnetem Geltungsbereich, verwendbar in Ausschreibungen und Lieferantenfragebogen.

Aufbau und Prüfung des Zertifikats
Aufbau des Suisse-Guard-Zertifikats SUISSE GUARD Bedrohungsanalyse · Suisse IT GmbH, Berikon ZERTIFIKAT Sicherheitsprüfung bestanden Die Nachprüfung hat ergeben, dass im vereinbarten Prüfumfang keine kritischen oder hohen Befunde offen sind. ORGANISATION Name und Sitz der geprüften Organisation PRÜFUMFANG Domänen, Adressbereiche und Anwendungen ERSTPRÜFUNG Datum der Bedrohungsanalyse NACHPRÜFUNG Datum des Abschlusses GÜLTIG BIS 12 Monate ab Nachprüfung ZERTIFIKATS-NR. SG-JJJJ-NNNN GEPRÜFT AUSGESTELLT DURCH Suisse IT GmbH · Unterschrift der Prüfleitung ECHTHEIT PRÜFEN suisse-guard.ch/zertifikat/ MUSTER
Aufbau des Zertifikats (Muster)

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